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Stiftung

Zuwendungen und Spenden mit sozialem, karitativem oder kulturellem Charakter sollen zu einer humaneren Gesellschaft beitragen und das persönliche, wohltätige Lebenswerk des Stifters weiterführen.

Geschichte

Geboren am 29.11.1893 in Balzers als eines der acht Kinder von Regina und Alfons Feger, Oberschullehrer und Politiker. Matura an der k.k. Staats-Realschule in Dornbirn 1912. Handelsakademie in Innsbruck, Anstellung bei der Sparkasse der Stadt Dornbirn sowie in der Niederlassung eines Textilunternehmens in Wien, wo er sich nach Kriegsende selbständig machte.

1923 Ernennung zum Sekretär der Wirtschaftskammer in Vaduz. Seine Tätigkeit erstreckte sich von der Stellenvermittlung über Lehrlingswesen, Berufsberatung, Ursprungzeugnisstelle bis hin zum Fremdenverkehr. Die Wirtschaftskammer wurde 1929 von der Regierung im Rahmen einer «Abbauaktion aus Ersparnisgründen» aufgelöst. Guido Feger gründete daraufhin in der Krisenzeit das «Treu-Bureau», das er 1936 auf «Allgemeines Treuunternehmen» umbenannt hat und zwischenzeitlich eines der grössten und ältesten Treuhandunternehmen in Liechtenstein ist. Darauf aufbauend gründete Guido Feger 1956 die «Verwaltungs- und Privatbank AG» als drittes Bankinstitut im Lande, das sich in den letzten 60 Jahren zu einem erfolgreichen Unternehmen entwickelt hat. Nach langer, sehr erfolgreicher beruflicher Tätigkeit starb der Fürstliche Kommerzienrat Guido Feger am 1. September 1976 im Alter von 83 Jahren in Vaduz.

Neben seinem beruflichen Erfolg ist auch der grosse Einsatz von Guido Feger für das Gemeinwohl wie auch in Not geratene Mitmenschen zu erwähnen. Er unterstützte auch eine Reihe von kulturellen Vorhaben und Institutionen. Guido Feger übernahm 1946 die ehrenamtliche Führung des Sekretariats des damals von Fürstin Gina gegründeten Liechtensteinischen Roten Kreuzes, zu dessen Ehrenmitglied er 1968 nach 22-jähriger Tätigkeit wie auch als grosszügiger Gönner ernannt wurde.

Aufgrund seiner grossen wirtschaftlichen Erfahrungen und seinem – auch politischen – Engagement für eine humane Gesellschaft wurde Guido Feger vom Landtag 1953 zum ersten Aufsichtsratspräsidenten der Liechtensteinischen Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) ernannt.

Um die Weiterführung seiner wohltätigen Aktivitäten sicher zu stellen, errichtete Guido Feger 1954, 61-jährig, die gemeinnützige «Stiftung Fürstlicher Kommerzienrat Guido Feger».



Stiftungszweck und -finanzierung

Zweck der Stiftung ist die Anlage und Verwaltung des Stiftungsvermögens und die Verteilung von Erträgnissen und/oder Stiftungsvermögen an die Stiftungsbegünstigten.

Die Zuwendungen und Spenden an Stiftungsbegünstigte müssen sozialen oder karitativen oder kulturellen Charakter haben.

Die wesentlichen Ertragsquellen der Stiftung setzen sich zusammen aus den Dividenden der VP Bank AG-Aktien, den Ausschüttungen des Allgemeinen Treuunternehmens und der Bewirtschaftung von Finanzanlagen. Die Stiftung sammelt keine Gelder, um Ausschüttungen zu tätigen.

Die Beteiligungen an den beiden Unternehmen sind langfristig ausgelegt.

Gemeinnützigkeit und Steuerbefreiung

Die Stiftung Fürstlicher Kommerzienrat Guido Feger ist eine Stiftung nach Liechtensteinischem Recht und steht als gemeinnützige Stiftung unter der Aufsicht der Liechtensteinischen Stiftungsaufsichtsbehörde (STIFA).

Die Stiftung ist Mitglied der Vereinigung liechtensteinischer gemeinnütziger Stiftungen und Trusts e.V. (VLGST).

Die Stiftung ist steuerbefreit.

Stiftungsrat

Von links nach rechts: Dr. Guido Meier, Roland Feger, Fredy Vogt, lic. iur. Susanne Keicher, Dr. Beat Graf, Dipl.-Ing. Florin Frick, lic. iur. MBA Elmar Jerjen

Der Stiftungsrat besteht aus sieben Mitgliedern:

— Dipl.-Ing. Florin Frick, Vorsitzender
— Roland Feger
— Dr. Beat Graf
— lic. iur. MBA Elmar Jerjen
— lic. iur. Susanne Keicher
— Dr. Guido Meier
— Fredy Vogt

Geschäftsführerin/Sekretariat

Links, Sandra Sonnberger, rechts, Angelica Stöckel

Geschäftsführerin: Angelica Stöckel
Sekretariat: Sandra Sonnberger